New Yorker Polizei fährt Dreirad

Dreiräder der New Yorker Polizei.

Die Polizei in New York lehrt Verhältnismäßigkeit: Kleiner Etat, kleine Fahrzeuge. Wichtigste Voraussetzung: die Dramturgie von Verfolgungsjagden braucht neue Ideen, um den Spannungsbogen zu halten. Die Aufklärungsquote leidet ebenfalls ein wenig. Aber auch das ist – neutral betrachtet – verhältnismäßig.

Auf der Habenseite kann die Polizei nicht nur geringere Beschaffungskosten vermelden. Auch der Unterhalt ist sparsam: haben die alten Pontiacs noch 12 bis 15 Liter Super auf 100 Kilometer geschluckt, kommen die Dreiräder auf 2 Liter Normal-Gemisch. Die Kosten für Waschanlagen entfallen komplett.

Fahrverbote in der Umweltzone abgewendet

Ganz zu schweigen vom Rückgang der Stickoxydbelastung, die nun unter 20% der bisherigen Belastung liegen. Der neue Wahlspruch der Polizei »New York wird sauber« bekommt damit einen doppelten, nachhaltigen Sinn: Verbrecher wachsen zwar nach, die Luft bleibt sauber.

Chem-Trails waren gestern

Der Reichsausschuss für Gefügigmachung hat aus Gründen der Effektivität beschlossen, die Berieselung der Bevölkerung nicht mehr mit Flugzeugen zu gewährleisten sondern die Drogen direkt aus den Soma-Fabriken in die Luft abzugeben. Dies sei wesentlich kostengünstiger. Und da mittlerweile sowieso alle wüssten, dass die Reichsregierung selbst für die Chem-Trails verantwortlich sei, könne die Geheimhaltungsstufe zurückgenommen werden.

Bald wieder gültig?

15.000 Reichsbürger soll es geben. Sollten sie irgendwann den Kanzler stellen, werden die Briefmarken aus dem Deutschen Reich vielleicht wieder gültig. Viele Erben haben Opas Sammlung für wertloses Altpapier gehalten. Aber die ungestempelten Marken sind Wertpapiere. Für zwei 40er würde die Deutsche Post vielleicht einen Brief von Nürnberg nach Fürth transportieren; mit der Adler. Aber wenn das Deutsche Reich wiederkommt, dann wohl auch der Krieg. Heben Sie also auch nicht entwertete Essensmarken gut auf. Man kann ja nie wissen.