»Flying Pictures« im Hamburger Bahnhof

Flying Pictures im Hamburger Bahnhof in Berlin.


Flying Pictures
 – Die Street Dancer der Flying Steps aus Kreuzberg sind vermutlich die berühmteste Gruppe in der internationalen Breakdance-Szene für urbanen Tanz. Viele kennen die Street Dancer vom Alexanderplatz oder von Stefan Raab. Die vielen internationalen B-Girls und B-Boys aus Berlin verbreiten auch vier Jahrzehnte nach der Entstehung von Breakdance und Hop-Hop diese Musikstile weiter in die Welt.

Flying Pictures Berlin

In der historischen Haupthalle des Hamburger Bahnhofs sind noch bis zum 2. Juni die Tore für die Tanzshow nach den Motiven von Modest Mussorgskys »Bilder einer Ausstellung« geöffnet. Die Berliner Flying Steps und das Künstlerduo ‚Os Gemeos‘ aus Brasilien inszenieren dort bis zu vier mal pro Woche ihre diesjährige Produktion »Flying Pictures«. Vartan Bassil hört nicht auf, diese Mooves immer neu zu interpretieren. Vor einigen Jahren mit der erfolgreichen Inszenierung von »Flying Bach«, die ebenfalls um die Welt ging. Nun mit den »Flying Pictures« aus und in Berlin.

Der kreative Kopf der Flying Steps, Vartan Bassil, entwickelte das Projekt aus seiner Faszination für Mussorgskys Musik. In ihm wuchs der Wunsch, die »Bilder einer Ausstellung« zum Leben zu erwecken. Das ist ihm mit den »Flying Pictures« gelungen. Wiktor Hartmanns Bilder werden einmal mehr geehrt. Er darf zufrieden sein.

Inzwischen sind leider bereits mindestens 12 Termine wieder abgesagt worden: ausgerechnet die Spätvorstellungen um 21:30 Uhr, die bei den Berliner Nachtschwärmern so beliebt sind. Hat der bayerische Konzertveranstalter Semmel da nicht etwas übereilt reagiert? Es gab leider auch keine Pressekarte für mich.

DiePresse im Netz über die »Flying Pictures«

 

Termiten in Berlin?

Fachleute verschiedener Fakultäten rätseln über mysteriöse, bisher nicht für die Region typische Bauwerke aus Sand und Ton. Sind es Werke von eingeschleppten Termiten? Neophyten? Oder gar Außerirdische? Um nicht unnötig Schaden anzurichten, wurde das kegelförmige Objekt bisher nicht destruktiv untersucht. Von außen ist nicht viel zu sehen. Auch Termitenhügel in anderen Gegenden der Welt sind nicht sofort als solche zu erkennen, da die Tiere sich im Inneren aufhalten und sich unterirdisch bewegen.

Scheinbar über Nacht fand sich das Gebilde auf einer Wiese. Der Standort des Fundes ist geheim, um keine Neugierigen anzulocken, die möglicherweise unsachgemäß vorgehen. Das Team der Fachleute wollen sich in einiger Zeit für neue Beratungen treffen und ein weiteres Vorgehen besprechen. Bis dahin wird sich zeigen, ob im sich verändernden Klima mehr oder weniger dieser Funde auftreten.