Flying Pictures: die »Bilder einer Ausstellung« werden von »Flying Steps« durch den Hamburger Bahnhof getanzt.

o_01_flyingpictures_live2019_artworkDie Flying Steps sind die berühmteste Gruppe in der Szene für urbanen Tanz. Viele kennen die beeindruckenden Street Dance Shows vom Alex oder bei Stefan Raab. Die vielen B-Girls und B-Boys verbreiten auch Jahrzehnte nach der Erfindung dieser treibenden Stile Hop-Hop und Breakdance weit in die Welt.

Vartan Bassil hört nicht auf, diese lebendigen Stile immer neu zu interpretieren. Vor einigen Jahren mit der Inszenierung von »Flying Bach«, die ebenfalls um die Welt ging. Nun mit den »Flying Pictures« im Hamburger Bahnhof Berlin.

In der historischen Halle des Hamburger Bahnhofs gegenüber dem Berliner Hauptbahnhof sind seit 3. April die Tore für eine atemberaubende Tanzshow nach Motiven von Modest Mussorgskys »Bilder einer Ausstellung« geöffnet. Die Berliner Flying Steps und das Künstlerduo OSEGEMEOS aus Brasilien inszenieren dort bis 2. Juni 2019 ihre Produktion »Flying Pictures«.

Vartan Bassil, kreativer Kopf der Flying Steps, kreierte das Projekt aus seiner Faszination für Mussorgskys Musik. In ihm wuchs der Wunsch, die »Bilder einer Ausstellung« tanzend zum Leben zu erwecken. Das ist ihm gelungen.

Leider sind bereits 4 Termine wieder gestrichen worden: ausgerechnet die Spätvorstellungen um 21:30 Uhr, die bei Nachtschwärmern so beliebt sind. Bevor es in einen Club geht, hätte man sichmusikalisch und tänzerisch einstimmen können. Hat der bayerische Veranstalter da in Frühaufstehermanier nicht etwas übereilt reagiert?

Presse über »Flying Pictures«

Tatze.net

DanielTietze.de

 

Termiten in Berlin?

Fachleute verschiedener Fakultäten rätseln über mysteriöse, bisher nicht für die Region typische Bauwerke aus Sand und Ton. Sind es Werke von eingeschleppten Termiten? Neophyten? Oder gar Außerirdische? Um nicht unnötig Schaden anzurichten, wurde das kegelförmige Objekt bisher nicht destruktiv untersucht. Von außen ist nicht viel zu sehen. Auch Termitenhügel in anderen Gegenden der Welt sind nicht sofort als solche zu erkennen, da die Tiere sich im Inneren aufhalten und sich unterirdisch bewegen.

Scheinbar über Nacht fand sich das Gebilde auf einer Wiese. Der Standort des Fundes ist geheim, um keine Neugierigen anzulocken, die möglicherweise unsachgemäß vorgehen. Das Team der Fachleute wollen sich in einiger Zeit für neue Beratungen treffen und ein weiteres Vorgehen besprechen. Bis dahin wird sich zeigen, ob im sich verändernden Klima mehr oder weniger dieser Funde auftreten.